Rezension: Vision Das Zeichen der Liebenden

Oktober 21, 2017

Autor:  Ana Alonso Jariet Pelequin
Verlag: Arena
Seiten: 444
Preis: 17,99€ (gebundene Ausgabe)


Klappentext:

Als Alex nach einer Party der geheimnisvollen Jana folgt, trifft er damit eine Entscheidung, die sein Leben verändert: Noch in derselben Nacht sticht Janas Bruder ihm ein Tattoo, von dem es heißt, es habe magische Fähigkeiten. Von nun an kann Alex Janas Empfindungen spüren, wann immer sie in seiner Nähe ist. Doch wenn er versucht, sie zu berühren, verbrennt ihn ein alles verzehrendes Feuer. Denn Jana ist kein gewöhnliches Mädchen. Und in ihrer Welt wäre die Liebe zu Alex unverzeihlich.

Meine Meinung:

 

Ich habe mir die Trilogie bei Arvelle gekauft, weil ich den Klappentext echt ansprechend fand. Leider hatte ich anfangs doch ein paar Startschwierigkeiten mit dem Buch, denn der Schreibstil war nicht wirklich schön und flüssig. Die Sätze wirkten auf mich echt abgehackt und nicht wirklich miteinander verbunden. So kam ich nur sehr schwer in die Geschichte herein, was ich echt schade fand. 
Alex Liebe zu Jana ging mir auch viel zu schnell, denn er liebte sie schon seit der ersten Seite an und ich hatte immer das Gefühl, dass vor diesem Buch noch ein anderes hätte lesen müssen. Auch war diese Liebe nicht wirklich beschrieben und ich habe bei Alex nicht wirklich diese Sehnsucht und die Liebe zu Jana gespürt, was ich doch recht schade fand, dass diese Liebe ein wesentliches Bestandteil der Geschichte war. Dabei fand ich die Idee so toll. 
Denn die Idee mit den magsichen Tattoos war einfach nur wunderschön und ich hätte mir gewünscht, dass man damit mehr gearbeitet hätte.  Genauso fand ich es gut,  dass Jana eine Art Hexe war, die ihre Magie durch Geschichten und Fantasy schöpfte und auch die Geschichte zu diesen Zauberern fand ich sehr gut und die war auch sehr gut ausgearbeitet. 
Und trotz des doch recht schlechten Schreibstils habe ich in diesem Buch doch recht schöne Szenen und Zitate gefunden, die ich mega tiefgründig fand, gefunden. 

" Eine geordnete Bibliothek, ist eine tote Bibliothek", Seite 87

Das ist nur ein Beispiel von mehren Zitaten die ich in diesem Buch gefunden habe und das hat diese Buch dann doch irgendwie wundervoll gemacht.
Zu den Charakteren kann ich sagen, dass ich Alex ziemlich sympathisch fand.  Er hat sich alle Seiten der Medaille angesehen und sich immer ein eigenes Urteil über die Situation gemacht und sich von niemanden beeinflussen lassen. Dadurch gab es auch im Buch kein klar definiertes Böse oder Gutes. Ich fand es toll, dass durch Alex dieses Schwarz-weiß Denken aufgebrochen wurde und das Buch die ganze Zeit eher viele verschiedene Grautöne gezeigt hatte. 
Auch fand ich ihn sehr selbstlos. Alex hat immer zuerst an seine Freunde gedacht, bevor er an seinem eigenen Wohl interessiert war und das fand ich auch ziemlich toll.
Jana war mir dann eher weniger sympathisch. Sie kam mir sehr egoistisch und selbstsüchtig vor. Ich fand, dass ihre Entscheidungen und ihr Handeln immer auf ihr eigenes Ziel ausgelegt waren und sie nie wirklich an andere gedacht hatte. Auch kam es mir so vor, als würde sie Alex Liebe doch schon recht ausnutzen, was ich nicht sonderlich toll fand. Leider hat  man über sich doch recht wenig erfahren, was ich dann doch recht schade fand.

Fazit:

Insgesamt fand ich das Buch ganz okay. Es hat sehr deutlich Schwächen und kann daher nicht mit Büchern wie die Chroinken der Unterwelt mithalten, aber hinter diesem Buch steckt eine sehr schöne und interessante Idee, die man leider nicht immer vollends ausgeschöpft hatte. Man kann das Buch aber auf jeden Fall lesen, wenn man kein anderes Buch zur Hand hat. Deswegen gebe ich den Buch leider nur 2 von 5 Sternen, werde aber die Reihe auf jeden Fall weiterlesen. Mal sehen, vielleicht bessert sich die Trilogie auch noch.
★★/★★★★★

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