Rezension: Illusion Das Zeichen der Nacht

November 19, 2017

Autor: Ana Alonso; Jariet Pelegrin
Verlag: Arena
Seiten: ca.437
Preis: 17,99€

Klappentext:


Vieles hat sich verändert, seit Erik in der heiligen Höhle gestorben ist. Die Magie ist nicht mehr nur den Medu vorbehalten, sondern nun auch den Menschen frei zugänglich. Auf den Spuren eines Verräters hält Jana sich in Venedig auf, wo sie sich schon bald in einem verwirrenden Netz aus Täuschungen und Betrug gefangen sieht und abwägen muss zwischen ihren ehrgeizigen Zielen und ihrer Liebe zu Alex.


Meine Meinung:


Illusion ist der Folgeband von Vision das Zeichen der Liebenden. Dieses konnte mich nicht so recht überzeugen und auch der Folgeband hat ziemlich viele Flächen.
Diesmal spielt das ganze in Venedig. Einer echt schönen Stadt, die eine echt schöne Atmosphäre liefern könnte, wenn man diese dem Leser auch zeigen würde. Leider wurde das Potenzial dieser Stadt nicht wirklich ausgenutzt, was ich sehr schade fand.
Illusion setzt ein paar Monate nach Vision an. Argo, einer der Wächter, wurde von den Varulf gefangen genommen und soll nun an die anderen Wächtern ausgeliefert werden. Dieser äußert den Wunsch alleine mit Jana zu sprechen, der ihm auch gewährt ist. Argo erzählt Jana von dem Buch der Schöpfung mit diesem es möglich wäre die Macht der Medu wieder herzustellen, nachdem Alex die Magie für alle freigegeben hatte. Nicht nur das, kann sie mit dem Buch der Schöpfung erreichen, sondern sie kann auch Erik wieder zum Leben erwecken. 

Durch diese zwei Ziele angetrieben fängt Jana an das Buch zu suchen und nicht nur sie, sondern auch ihr Freund Alec sucht nach diesem Grund. Allerdings aus ganz anderen Gründen als Jana. 
Wiedereinmal konnte man lange Zeit nicht zwischen Gut und Böse unterscheiden und das fand ich echt gut. Man musste ständig über die Motive der Personen nachdenken und sich ein eigenes Urteil darüber bilden, ob sie nun gut sind oder eher aus egoistischen Gründen angetrieben werden. Allerdings fand ich den ersten Teil des Buches, alles andere als aussagekräftig und hat insgesamt zu nichts geführt. Ich weiß nicht, warum die Autoren diesen Handlungstrang mit eingebaut haben bzw. wie sie diesen dann beendet haben, war für die Geschichte nicht wirklich von Vorteil. Auch fand ich, dass es der Geschichte sehr an Spannung gemangelt hatte. Spannung wurde in der Geschichte nicht wirklich aufgebaut. Die Geschichte plätscherte eher vor sich hin, was nicht wirklich dazu beigetragen hat, dass ich nach einem Kapitel auch weiterlesen wollte.


Zu den Charaktere kann ich sagen, dass mir Jana von Anfang an unsympathisch war. Sie wirkte auf mich ziemlich überheblich und arrogant. Ich hatte das Gefühl, dass sie durch ihre Stellung in ihrem Clan, auf die Menschen und alle anderen niederen Medu herabblickte und sich von ihnen nichts sagen ließ- Sie selbst hat sich oft als perfekt dargestellt und hat meist die Fehler bei den anderen gesucht. Ich mochte Jana nicht sonderlich und sie war leider die Person, die ich am meisten durch dieses Buch begleitet hatte. Dadurch wurde das Buch für mich automatisch schon schlechter. 
Alec hat sich auch sehr zum Gegenteil verändert. Er hat auf mich sehr egoistisch gewirkt und ich habe sein selbstloses Verhalten vermisst. Auch seine Liebe zu Jana scheint überhaupt nicht mehr vorhanden zu sein. 

Generell fand ich die Beziehung zwischen Jana und Alex mehr als fragwürdig, da die beiden sich eher wie Rivalen oder Feinde verhalten haben, die zusammenarbeiten müssen, als ein Liebespaar. Das war wirklich der Genickbruch des Buches, den die Beziehung zwischen Jana und Alex war eines der Fundamente des Buches. 

Zum Schreibstil ist zu sagen, dass er sich deutlich gebessert hatte als zum ersten Band. Er war viel flüssiger zu lesen und insgesamt hatte man einen besseren Lesefluss. Ich habe auch bemerkt, dass ich an vielen Stellen deutlich schneller im Buch vorankomme, als beim ersten Band. Allerdings konnte er mich immer noch nicht fesseln und auch die Atmosphäre der Orte mir nicht wirklich gut vermitteln.

Fazit:


Leider ist dieser Band durch die schlechte Entwicklung der Charaktere, schlechter als der erste Band. Ich habe hier noch den dritten Band stehen und werde ihn auch lesen, wenn ich den nicht hier hätte würde ich jetzt diese Trilogie abbrechen, da sich mich immer noch nicht überzeugen konnte. Auch wenn sie der Schreibstil deutlich verbessert hatte. Deshalb gebe ich dem Buch auch nur 1 von 5 Sternen.

Bewertung:

★/★★★★★

You Might Also Like

0 Kommentare

Dieser Blog ist mit Blogspot, einem Googleprodukt, erstellt und wird von Google gehostet.
Es gelten die Datenschutzerklärung & Nutzungsbedingungen für Googleprodukte
Durch das Schreiben eines Kommentars erklären Sie sich bereit, dass personenbezogenen Daten im Rahmen des berechtigten Interesses gespeichert werden.